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Zusatzeinkommen mit Peer-to-peer Krediten generieren

Bei Krediten denken die meisten Verbraucher naturgemäß ausschließlich an Kosten, die in Form der zu zahlenden Zinsen anfallen. Dabei gibt es schon seit mehreren Jahren die Möglichkeit, wie auch Privatpersonen als Kreditgeber mit speziellen Darlehen ein zusätzliches Einkommen generieren können. Dabei handelt es sich um die sogenannten Peer-to-peer, kurz P2P-Kredite. Dazu muss nur etwas Kapital vorhanden sein, welches es zu verleihen gilt.

Was ist ein Peer-to-peer Kredit?

Peer-to-peer Kredit ist die Fachbezeichnung für ein Darlehen, welches nicht von einer Bank, sondern stattdessen von einer Privatperson zur Verfügung gestellt wird. P2P-Kredite sind also Kredite von Privatpersonen an Privatpersonen. Die Darlehensvergabe findet dabei über spezielle Plattformen statt, auf der sich Kapitalsuchende und Kreditgeber in Form von Anlegern treffen können. Meistens funktionieren P2P-Kredite so, dass es einen Kreditsuchenden und mehrere Kapitalgeber gibt, die zum Beispiel jeweils 500 Euro zur Verfügung stellen, sodass der Kreditsuchende auf diese Weise beispielsweise auf einen Betrag von 5.000 Euro kommt.

Wie lässt sich mit P2P-Krediten Geld verdienen?

Für Kreditgeber, die bei P2P-Krediten automatisch als Anleger fungieren, handelt es sich um eine durchaus gute Möglichkeit, auf diese Weise sogar ein regelmäßiges Zusatzeinkommen zu generieren. Dies funktioniert durch den Verleih des Geldes, für welches der Kreditnehmer selbstverständlich - wie bei jeder Bank auch – an den Kreditgeber Zinsen zahlen muss. Über die entsprechende Plattform werden P2P-Kredite in der Regel vollständig abgewickelt, was auch die Gutschrift der Zinsen für den jeweiligen Anleger beinhaltet. Die Kapitalrückzahlung nebst Zinszahlung erfolgt dabei monatlich, sodass der Kreditgeber beim Peer-to-peer Kredit von regelmäßigen Einnahmen profitieren kann.

Risiko der Kreditvergabe nicht außer Acht lassen

Es ist auf der einen Seite problemlos möglich, dass Anleger mit P2P-Krediten ein regelmäßiges Einkommen generieren können. Trotzdem sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass der Verleih des eigenen Geldes natürlich Risiken beinhaltet. Diese sind sogar nicht unerheblich, denn im Durchschnitt betrachtet nutzen insbesondere solche Kreditsuchenden P2P-Kredite, die ihre Kreditlinie bei der Bank bereits ausgeschöpft haben oder aus Sicht der Kreditinstitute nicht ausreichend kreditwürdig sind.

Die meisten Plattformen im Bereich der Peer-to-peer Kredite versuchen zumindest, dass der Kreditgeber die Bonität des eventuellen Kreditnehmers gut einschätzen kann. Dazu werden die Kreditsuchenden oftmals in verschiedene Bonitätsklassen eingeteilt. Diese wiederum ergeben sich aus den Einkommen und auch die Schufa-Auskunft wird häufig zurate gezogen. Trotz dieser zusätzlichen Sicherheit sind P2P-Kredite letztendlich ein durchaus risikoreiches Investment, mit dem sich aber - vor allem beim Verteilen des Kapitals auf mehrere Projekte - langfristig gute Erträge generieren lassen. Je nach Bonität betragen die Zinssätze für P2P-Kredite durchschnittlich zwischen 3,9 bis zu 9,9 Prozent, also deutlich mehr als bei jeder verzinslichen Geldanlage.

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