Teure Restschuld- versicherung bei Krediten vermeiden

Insbesondere bei Ratenkrediten ist es durchaus üblich, dass die Banken im Zusammenhang mit den Darlehen auch eine sogenannte Restschuldversicherung offerieren. Manchmal ist die Kreditversicherung nicht optional, sondern das Darlehen wird nur unter der Voraussetzung vergeben, dass der Kreditnehmer sich für eine Kreditversicherung entscheidet. Dabei können die Kosten stark variieren und zum Teil bis zu 2.500 Euro bei einem Kredit über 10.000 Euro betragen. 

Worum handelt es sich bei der Restkreditversicherung?

Die Restkreditversicherung, oftmals ebenso als Restschuldversicherung oder Kreditversicherung bezeichnet, soll die für ein Darlehen noch offenen Raten absichern. Je nach Ausgestaltung und Konstruktion sind unterschiedliche Risiken über die Restschuldversicherung abgedeckt, wie zum Beispiel: 

·       Tod des Kreditnehmers
·       Berufsunfähigkeit
·       Arbeitslosigkeit

Vom Grundprinzip her macht die Kreditversicherung also durchaus Sinn, denn sollte der Kreditnehmer zum Beispiel berufsunfähig werden, könnte er mit seinem verbliebenen Einkommen oftmals die offenen Kreditraten nicht mehr zahlen. Darüber hinaus sichern sich aber natürlich die jeweiligen Kreditgeber stets mit der Restschuldversicherung ab, da die noch offenen Raten übernommen werden und dementsprechend kein Kreditausfall zu befürchten ist. 

Oftmals hohe Beiträge zur Restschuldversicherung

Die Studie eines Kreditvergleichs-Portals hat im Hinblick auf die Restschuldversicherung ergeben, dass die jeweiligen Beiträge zum Teil sehr hoch sind. Als Beispiel wurde ein Ratenkredit über 10.000 Euro genommen. Je nachdem, innerhalb welcher Laufzeit der Kredit zurückgezahlt werden sollte, betrug die Prämie für die entsprechende Restschuldversicherung zwischen rund 180 bis zu mehr als 2.500 Euro. 

In Prozenten ausgedrückt bedeutet das, dass in der Spitze mehr als 20 Prozent an Kosten für die Restschuldversicherung anfielen. Aus dem Grund ist es für die meisten Kreditnehmer ohnehin empfehlenswert, sich bei optionalen Angeboten nicht für eine Restschuldversicherung zu entscheiden. Statistiken zeigen nämlich, dass die entsprechende Kreditversicherung nur in etwa 0,3 Prozent aller Fälle überhaupt in Anspruch genommen werden müsste. Vor allem bei Ratenkrediten mit überschaubarem Darlehenssummen ist es daher oftmals nicht lohnenswert, sich für eine Restkreditversicherung zu entscheiden. 

Erhöhtes Sicherheitsbedürfnis mit einfließen lassen 

Trotzdem eine Restkreditversicherung nicht selten relativ teuer es, kann sie dennoch für manche Kreditnehmer Sinn machen. Das gilt insbesondere unter der Voraussetzung, dass es sich um vergleichsweise hohe Darlehenssumme ab 30.000 Euro aufwärts handelt oder der Kunde ein besonders Sicherheitsbedürfnis hat. Manchmal bestehen auch erhöhte Risiken, zum Beispiel arbeitslos zu werden. Unter diesen Voraussetzungen kann die Restschuldversicherung durchaus eine sinnvolle Option sein. Dann sollten Sie allerdings die Angebote vergleichen, denn wie die Studie zeigte, ist die Spanne im Hinblick auf die Kosten sehr groß.

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