Darlehen mit zwei Kreditnehmern oft deutlich günstiger

Auf der einen Seite befinden sich die Darlehenszinsen nach wie vor auf einem vergleichsweise geringen Niveau, auch wenn die Zinswende mittlerweile begonnen hat. Trotzdem gibt es zum Beispiel bei Ratenkrediten zum Teil deutliche Unterschiede, wenn man mehrere Angebote der Banken miteinander vergleicht. Immer öfter setzen Kreditinstitute einen sogenannten bonitätsabhängigen Zins an, sodass die Kreditwürdigkeit des Kunden maßgeblich Einfluss auf den Zinssatz hat. Hier lassen zahlreiche Kreditsuchende besonders eine Möglichkeit oft außer Acht, wie der Zins reduziert werden kann: einen zweiten Kreditnehmer!

Mitantragsteller wirkt sich positiv auf Bonität aus

Der Bank kommt es bei der Prüfung der Kreditwürdigkeit vor allem darauf an, dass sie möglichst sicherstellt, dass der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen nachkommt und die Raten wie vereinbart ordnungsgemäß zahlt. Zwischen einem Kunden mit einer sehr guten und einer mittelmäßig Bonität können beim zu zahlende Darlehenszins durchaus häufiger Unterschiede von mehr als fünf Prozent zum Tragen kommen. Daher gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Kreditsuchende ihre Bonität auf vergleichsweise einfache Art und Weise verbessern können, wie zum Beispiel:

  • Sicherheiten stellen
  • Ausgaben reduzieren
  • Mitantragsteller präsentieren

Sicherlich die einfachste Möglichkeit ist es, der Bank einen zweiten Kreditnehmer zu präsentieren, der auch als Mitantragsteller bezeichnet wird. Der große Vorteil besteht beim Kreditgeber nämlich darin, dass er sich im Fall des Falles nicht nur an einen Kreditnehmer halten kann, sondern zwei Darlehensnehmer - meistens mit dem entsprechenden Einkommen – für die Kreditschuld einstehen. Für die Bank sinkt statistisch bei zwei Darlehensnehmern also das Ausfallrisiko des Darlehens, was sie häufig mit etwas günstigeren Konditionen belohnen.

Durchschnittlich mehr als 500 Euro insgesamt an Zinskosten einsparen

Abhängig von der Darlehenssumme und der Laufzeit lässt sich bei den Zinskonditionen durch einen zweiten Kreditnehmer durchaus einiges an Geld einsparen. Momentan nehmen die Bundesbürger im Durchschnitt etwa 15.000 Euro bei einem Ratenkredit auf und entscheiden sich meistens für eine Laufzeit von rund 60 Monaten. Wenn nun der durchschnittliche Zinssatz bei zwei Kreditnehmern um etwa ein Prozent niedriger ist als bei einem Kreditnehmer, würde das für die Gesamtlaufzeit eine mögliche Zinsersparnis von etwa 500 Euro bedeuten. Die Zinskosten lassen sich also einfach dadurch reduzieren, dass ein Mitantragsteller existiert und die Bank das Darlehen demzufolge als weniger riskant eingestuft.

Mitantragsteller muss nicht zwingend der Ehepartner sein

Meistens wird es sich bei dem zweiten Kreditnehmer um den Ehepartner handeln. Vorgeschrieben ist das allerdings nicht, denn Kreditinstitute akzeptieren durchaus ebenfalls alternativ Verwandte oder manchmal sogar Freunde des Hauptkreditnehmers als Mitantragsteller. Voraussetzung ist lediglich, dass der zweite Kreditnehmer eine einigermaßen gute Bonität hat und zwingend über ein eigenes Einkommen verfügen sollte. Aber selbst bei den verheirateten Kreditnehmern passiert es in mehr als 50 Prozent aller Fälle, dass diese dk alleine aufnehmen, statt durch Einbezug des Ehepartners als Mitantragsteller Zinskosten einzusparen.

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